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Willkommen
auf meinen Seiten.
Vielen Dank für Ihr Interesse.
Mein Schaffenskonzept:
Die Technologie der Bilddigitalisierung ist die technische Voraussetzung für das Verfahren der Digitalen Bildbearbeitung. Die klassische Fotografie ist für letzteres zum bevorzugten Anwendungsgebiet geworden, weil sie deren Bearbeitungsver-fahren einschließt. Die Möglichkeiten der Digitalen Bildbearbeitung reichen aller-dings weit darüber hinaus.
Ich habe mir dieses Verfahren erarbeitet und nutze es künstlerisch in Verbindung mit foto- und computertechnischen Mitteln. Es ermöglicht mir eine Abschwächung des Realitätsgehaltes und damit verbunden eine Zunahme des Abstraktionsgrades und der Fiktion. Genau das will ich, als freie schöpferische Gestaltung.
Mein künstlerisches Interesse bei der bildnerischen Arbeit gilt zuerst den Grenzen der fotografischen Darstellungsweise und ihrer absoluten Über-
schreitung. Darauf aufbauend suche ich nach neuen Inhalten, ihnen angemes-senen Formen und Oberflächen, nach inhaltsbezogener spezifischer Verwendung von Farbe, Licht, Schatten, nach interessanter Flächengestaltung durch Struktur- und Dimensionswechsel. Ich will Formen nicht nachvollziehen, sondern eigensinnig erfinden (Formfindung durch Formauflösung). Das heißt, ich transformiere eigene fotografische Bildskizzen in neue, andere, nicht abbildende Bildformen, ästhetisch und anspruchsvoll. Die Transformation verläuft so vielschichtig, teilweise so radikal, dass die Entstehung eines Bildes oft nicht nachvollziehbar, vom Vorbild nichts mehr zu erkennen ist.
Ich möchte neue Bilder machen, die in dieser Form noch nicht da sind
(kein Abbild der Natur, aber von ihr abgeleitet). Ich möchte, dass dem Betrachter der Anblick meiner Bilder ungewohnt, fremd ist. Diese erfundene Realität hat (mittels realer Objekte, Zeichen oder Symbolen angedeutet) noch einen ablesbaren Wirklichkeitsbezug oder einen abstrakten Charakter. Meine Bilder sollen den Betrachter anregen, die Dinge und ihre Zusammenhänge zu erkennen, zu empfinden, darüber nachzudenken und sich zu erfreuen.
Meine Bilder manifestieren sich in Bilddateien. Diese Dateien sind Druckvorlagen (wie Druckstock oder Druckplatte) zur Sichtbarmachung der Bilder. Diese erfolgt limitiert als Pigmenttintendruck auf Büttenpapier (fine art print). Das Ergebnis sind grafische Blätter.
Ich sehe das Verfahren als eine eigenständige Ergänzung, Erweiterung der klassischen grafischen Verfahren. Neu in Bezug auf das bildnerische Kunst-schaffen ist dabei die Nutzung eines Bildarbeitsplatzes. Hier eröffnen sich mit dem Verfahren Gestaltungsformen, die traditionell so nicht lösbar sind. Es sind Bildelemente und -strukturen möglich, die man im althergebrachten grafischen Bild nicht findet. Auch das Ergebnis unterscheidet sich von traditionellen Handdrucken in Struktur und Haptik.
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